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Bericht zum 3. OWL & Friends vom 14. 5. 2011
OWL Flipperliga & Friends –
Das Spass-Turnier mit den etwas anderen Regeln :-)
Wenn die OWL Flipper Liga zum „OWL & Friends“ einlädt, dann dauert es nicht lange, bis die Startplätze vergeben sind. Denn jeder, der bei den ersten beiden Turnieren bereits dabei war weiß, daß es hier etwas anders als auf regulären Flipper-Turnieren zugeht.
So machten sich viele der Kandidaten am sonnigen Samstag, dem 14. 5. 2011 bereits zum dritten Mal auf den Weg nach Lemgo, wo unser Liga-Kollege Martin Langenau seinen Keller samt 25 top gepflegten Flippern zur Verfügung stellte. Vom blutigen Anfänger bis zum Profi-Spieler – Die Mischung der Gäste machte an dem Tag wieder einmal die besonders lockere Stimmung aus, die durch die Bekanntgabe der Turnierregeln nur noch besser wurde und zum einen oder anderen Lach-Anfall führte. Denn diese Regeln waren alles andere als normal:
Am Tommy musste beispielsweise mit ausgeklapptem Fächer gespielt werden. Dies bedeutete zwangsläufig: Der Spieler hatte keine Möglichkeit die unteren Flipperfinger zu sehen und musste sich auf sein Gefühl verlassen, wann die Kugel am optimalsten abzuschießen war. Vieles ging daneben, was durchaus zu erwarten war und für großen Spaß und ungewöhnliche Punktestände bei allen Spielern sorgte.
Am Whirlwind ging es sogar noch kniffeliger zur Sache und wer seine Gehirnhälften nicht trennen konnte (was normal ist), versagte hier nach den 3 zur Verfügung stehenden Versuchen kläglich. Auch dabei war es unerheblich, ob man Profi oder Anfänger ist, denn die Flipperfinger waren falsch herum geschaltet, so bewegte sich der linke Finger, wenn man rechts gedrückt hat und umgekehrt. Dies hört sich simpel an, ist aber nur sehr schwer umsetzbar, probiert´s mal zuhause aus! :-)
Unheimlich dunkel wurde es dann um den Black Rose: Hier war nicht nur die GI komplett „ausgefallen“ (kann auf einem angeschossenen Piratenschiff ja schon mal vorkommen ;-), nein – auch eine Stroboskoplampe blitze während des Spiels ständig den Spieler an. Doch das Piraten-Leben ist hart und somit wurde zu den ungünstigen Lichtverhältnissen auch noch mit einer schwarzen Kugel gespielt. Wer einzelne Missionen dann trotdzem komplettierte, konnte nur über Adleraugen verfügen.
Vom dunklen Priaten ging es danach zum schwarzen Ritter. Daß man durch einen Ritterhelm nur sehr schlecht sehen kann, dürfte bekannt. So mussten sich die Spieler am Black Knight 2000 einzig und allein auf ihr Gefühl verlassen. Gespielt wurde hier zwar ganz normal, doch die Punkte Anzeigen waren abgedeckt und als Ziel war gesteckt: Möglichst nah an 1 Million Punkte kommen. Jeder Punkt zuviel aber auch zu wenig konnte schnell die Niederlage bedeuten.
Am Cleopatra mussten sich die Spieler ganz auf unseren Jens Büscher verlassen. Denn dieser übernahm mit verbundenen Augen das Spiel für die Turnierteilnehmer und reagierte so gut er konnte auf die „Rechts!“, „Links!“-Rufe. In Ihrer „Verzweifelung“ riefen viele Spieler aber bereits nach kurzer Zeit nur noch „BEIDE!!!“ :-)
Daß beim Flipperspielen nicht nur Fingerfertigkeit sondern auch die Beinarbeit sehr wichtig ist, predigen Profi-Spieler immer wieder. Wir trieben es hier aber mal auf die Spitze und klemmten die Flipper-Knöpfe ab und installierten stattdessen eine Konstruktion, die uns freundlicherweise von Albert Medallion zur Verfügung gestellt wurde. Der Who Dunnit wurde demnach einzig und allein mit den Füßen gesteuert, was bei vielen Spielern nach einigen Anlaufschwierigkeiten besser als erwartet klappte. Die überwiegende Meinung der Spieler war, daß man sich daran durch aus gewöhnen könne.
Um 17 Uhr wurde der Grill angefeuert und die ersten Steaks und Würstchen wurden zu Freundschaftspreisen an die hungrigen Gäste ausgegeben, denn bei OWL & Friends ist der Name Programm. Die leckeren Salate & Saucen wurden wieder von den Familien der OWL Flipperliga gesponsort.
Nachdem gegen 19.00 Uhr alle Spieler Ihre Geräte absolviert hatten, konnte die feierliche Siegerehrung eingeleitet werden. Ein großer Billard Tisch befüllt mit wertvollen Sachpreisen wurde den Teilnehmern präsentiert. Dazu nochmals unser herzlicher Dank an die großzügigen Sponsoren Pauls 50´s, Karin Kolbe, Pinball Center, Gauselmann, Pinball Dreams und einige mehr. Doch auch bei der Preisverleihung gab es eine Besonderheit: Denn nicht der erste, nein, Spieler, der den letzten Platz belegte, hatte die freie Auswahl aus den Geschenken! Groß waren daher die Augen und auch die Freude bei dem letzt plazierten und unserem jüngsten Turnierteilnehmer dem Dan Fruhner, 6 Jahre alt. Nach und nach leerte sich der Tisch bis der Großteil der Preise vergeben war aber jeder Mitspieler zumindest einen Trostpreis bekommen hat.
Auf den ersten 3 Plätzen schafften es: Platz 3, Jörg Weigt, Platz 2, Pec und Platz 1 mit den meisten Punkten: Stefan Büttig..
Den Sonderpreis für die weiteste Anreise erhielt mit riesengroßem Abstand der Franzose Michel Daiily, der eigens für das OWL & Friends aus Paris nach Lemgo angereist war. Er hatte bereits im Vorjahr die freundliche Stimmung schätzen gelernt und nahm daher die lange Strecke gerne ein zweites Mal auf sich.
Nach dem Turnier wurde noch bis tief in die Nacht getrunken, geflippert und gefachsimpelt.
Wir von der OWL Flipper Liga möchten uns ganz herzlich für die tollen Mitspieler und die überaus positive Stimmung bedanken! Wer weiß, vielleicht heißt es ja nächstes Jahr wieder: OWL & Friends Teil 4? Man darf gespannt sein!


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